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Pro und Contra Rechtsschutzversicherung

Im Versicherungsbereich gibt es sicherlich Versicherungsarten, die für nahezu jede Person sinnvoll und zu empfehlen sind, andere wiederum sind nur für speziellere Bedürfnisse geeignet. Grundsätzlich werden bereits viele Risiken durch das deutsche Sozialversicherungssystem abgedeckt. Dennoch muss man durch bestimmte Versicherungen eine zusätzliche private Absicherung schaffen. Zu den Versicherungen, die im Grunde von allen Experten dringend empfohlen werden, gehören beispielsweise die private Haftpflichtversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Zahnersatz-Krankenzusatzversicherung. Andere Versicherungen sind zwar auch für viele Personen sinnvoll, man kann aber durchaus darüber diskutieren, ob man diese wirklich benötigt. Zu diesen Versicherungen zählt neben der privaten Unfallversicherung oder der Lebensversicherung auch die Rechtsschutzversicherung. Daher soll im Folgendes etwas näher auf die Punkte eingegangen werde, die für oder gegen eine Rechtsschutzversicherung sprechen

Vorteile der Rechtsschutzversicherung

Dazu muss man zunächst einmal festhalten, dass Rechtsschutz nicht gleich Rechtsschutz ist, denn innerhalb dieser Versicherung gibt es verschiedene Bausteine, die auf die verschiedenen Lebensbereiche des Versicherten ausgerichtet sind. So gibt es zum Beispiel den Familienrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz, Arbeits- bzw. Berufsrechtsschutz, Mieter- und Vermieterrechtsschutz, sowie den Unternehmerrechtsschutz. Sicherlich benötigt nicht jeder Versicherte jeden dieser Bausteine. Dennoch gibt es grundsätzlich einige Aspekte, die für den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung sprechen, andere wiederum sprechen eher gegen die Rechtsschutzversicherung als notwendige Versicherung. Zu den positiven Aspekten gehört sicherlich, dass man sich durch Abschluss der Rechtsschutzversicherung gegen die finanziellen Risiken eines Rechtsstreites schützen kann. Anwalts- oder Gerichtskosten können je nach Umfang des Rechtsstreites zum Teil erhebliche Ausmaße annehmen. Auch wenn man der Meinung ist, man brauche die Versicherung nicht, weil man keine andere Person verklagen möchte und sich selbst immer so korrekt verhält, dass es keinen Anlass gibt, selber verklagt zu werden, gibt es dennoch genügend Situationen, wo man mehr oder weniger ohne eigenes Verschulden in einen Rechtsstreit hineingezogen wird. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt in solch einem Falle die Anwalts- und Gerichtskosten sowie eventuelle anfallende Kosten für ein Sachverständigengutachten. Diese Tatsache ist aber auch schon fast der einzige Vorteil, den eine Rechtsschutzversicherung bieten kann.

Nachteile der Rechtschutzversicherung

Die Nachteile der Rechtsschutzversicherung sind gegenüber den Vorteilen vielfältiger. So heißt es zwar immer, die Rechtsschutzversicherung übernimmt alle anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten, aber in der Praxis wird längst nicht jeder Rechtsstreit auch von den Rechtsschutzversicherungen übernommen. Oftmals wird eine Leistung aus dem Grund abgelehnt, dass die Erfolgsaussichten in dem jeweiligen Rechtsstreit zu gering sind. Um die Leistung dennoch zu erzwingen, müsste man schon gegen seine eigene Rechtsschutzversicherung klagen, und wer wird das in der Praxis schon machen ? Ferner muss man genau darauf achten, welche Bereiche durch den Rechtsschutz abgedeckt sind. In vielen Versicherungsverträgen ist zum Beispiel der Verkehrs- oder Strafrechtsschutz zunächst einmal ausgeschlossen. Ein deutlicher Minuspunkt hinsichtlich der Rechtsschutzversicherung ist der sehr hohe Versicherungsbeitrag, der zudem fast immer schon eine Selbstbeteiligung des Versicherten enthält. Die Selbstbeteiligung beträgt üblicherweise 250 bis zu 500 Euro, sodass der Versicherte einfache Beratungsgespräche mit einem Anwalt oftmals gar nicht erst wahrnimmt, da die Selbstbeteiligung höher ist, als die Anwaltsgebühren wären. Ohne den Einschluss der Selbstbeteiligung wäre der Beitrag noch deutlich höher, als dieser ohnehin bereits ist. Durchschnittlich zahlt man heutzutage für eine Familien-, Verkehrs-, Miet- und Berufsrechtsschutzversicherung einen Jahresbeitrag von ca. 250 bis 350 Euro. Dabei sind die möglichen Schadenssummen nur in den wenigstens Fällen höher als 10.000 Euro. Wenn man nun beispielsweise bedenkt, dass man im Rahmen einer Privathaftpflichtversicherung für oftmals unter 100 Euro Beitrag im Jahr bis zu Beträgen von mehreren Millionen Euro Schadenssumme abgesichert ist, ist der Beitrag zur Rechtsschutzversicherung schon als extrem hoch zu bezeichnen. Die hohen Beiträgen haben die Versicherten in der Vergangenheit allerdings vielfach selber verschuldet, da die Rechtsschutzversicherung oftmals für Kleinigkeiten in Anspruch genommen wurde, wo der Streitwert nur wenige hundert Euro betrug.

Ein weiterer Nachteil der Rechtsschutzversicherung

Ein weiterer Kontrapunkt im Hinblick auf die Rechtsschutzversicherung (gerade beim Hund) ist die Tatsache, dass einer der häufigsten Streitgründe von nahezu jeder Rechtsschutzversicherung ausgeschlossen wird, nämlich die Ehescheidung. Insgesamt kann man also sagen, dass die Rechtsschutzversicherung vor allem denjenigen Personen zu empfehlen ist, die generell ein hohes Maß an Sicherheit haben möchten. Alle andere Personen können sich den teuren Beitrag oftmals sparen.